Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Schleswig-Holstein: Forderungen an Jamaika-Koalition; 06/2017

Forderungen an Jamaika-Koalition

Die Jamaika-Koalition in Schleswig-Holstein steht. Karibik-Feeling mit Reggae und Easy Living mag sich bei der Bildungsgewerkschaft GEW aber nicht einstellen, zu unklar erscheint die Richtung in wichtigen bildungspolitischen Fragen: Werden die neuen Koalitionäre längst überfällige Verbesserungen bei den Arbeitsbedingungen in Angriff nehmen? Werden personelle Ressourcen womöglich nur in die geplante Umstellung von G8 auf G9 gesteckt? Und gibt es beim gemeinsamen Lernen an den Gemeinschaftsschulen eine Rolle rückwärts? „Auf jeden Fall muss für Jamaika gelten: Priorität für Bildung!“, so die GEW-Landesvorsitzende Astrid Henke. Das bedeutet: Mehr Stellen, bessere Arbeitsbedingungen von der Kita bis zur Hochschule, A 13 für GrundschullehrerInnen, Fortführung der Inklusion mit besserer Ausstattung und auch mehr Lehrkräfte für Schulen, die in einem schwierigen sozialen Umfeld arbeiten. Wichtigstes Ziel der GEW ist die Verbesserung der Arbeitsbedingungen. „Ohne Rücksicht auf die Gesundheit der Beschäftigten sind in den vergangenen Jahren die Belastungen gestiegen. Nun sind Entlastungen angesagt“, so Henke. Die Koalitionäre wollen ihren Vertrag am 27. Juni unterzeichnen.

Quelle: Beamten-Magazin 06/2017


 

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