Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Schleswig-Holstein: Untragbare Situation; 02/2017

Untragbare Situation

Die GEW Schleswig-Holstein wirft dem Bildungsministerium vor, die Arbeitsbelastungen von Lehrkräften auszublenden. Eine entsprechende Studie des Ministeriums habe keine neuen Erkenntnisse erbracht. „Noch nicht einmal der Krankenstand der Lehrkräfte wird veröffentlicht, der auf Drängen der GEW immerhin seit eineinhalb Jahren erhoben wird“, beklagt deren Landesvorsitzende Astrid Henke. „Stattdessen verweist das Bildungsministerium auf eine 15 Jahre alte Studie und einen allgemeinen Artikel aus dem Ärzteblatt.“ Der Arbeitsplatz Schule sei von fehlende Pausen, Lärm und hohen psychischen Belastungen geprägt, so die Gewerkschafterin. Lehrvorbereitungen und Korrekturen bis in die Nacht und am Wochenende trügen zur Entgrenzung der Arbeit bei, auch seien die Pflichtstunden höher als in vielen anderen Bundesländern. Henke schlägt deshalb konkrete Maßnahmen vor: die Reduzierung der Pflichtstunden, die Einführung von KlassenlehrerInnenstunden und die Entlastung von Lehrkräften mit besonderen Aufgaben, wie der Inklusionsarbeit.

Quelle: Beamten-Magazin 02/2017


 

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